Dez
03
2016
Geschrieben von Roland Kelber

 

„Menschen –

das ist die wichtigste Aufgabe der Kirche - sollen mit Gott in Berührung und in Beziehung kommen können.“

so unser Landesbischof Bedford-Strohm

 Ende November bei der Herbstsynode

 in Bad Reichenhall.

Vor 2000 Jahren hat sich Gott selber auf den Weg gemacht, um mit seinen Menschen, seinen Geschöpfen, wieder in Berührung und Beziehung zu kommen.

Aber so vieles hat seitdem Menschen den Zugang zu dieser Berührung mit ihrem Schöpfer wieder verstellt.

Manchmal  sind es heute kitschige oder vom eigentlichen Sinn ablenkende Weihnachtstraditionen selber, die diese Berührung mit Gott selber verhindern oder erschweren.

Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass viele Menschen aus unseren Gemeinden an diesem Weihnachtsfest diese heilsame und beglückende Berührung Gottes erleben dürfen, die damals die Hirten erlebt haben, als sie vor dem neugeborenen Kind standen. Diese Berührung, die seitdem Millionen von Menschen erlebt haben, weil sie in Jesus Gott selber begegnet sind.

Die Gottesdienste im Advent und an  Weihnachten laden zu dieser Begegnung mit Gott ein.

Ein besonderes Angebot möchte ich Ihnen für das nächste Jahr im Februar und März ans Herz legen.

Es ist der SPUR8-Glaubenskurs, der vor gut zwei Jahren schon einmal in Hüssingen angeboten wurde.

Dieses Mal laden alle Gemeinden des Dekanats gemeinsam nach Degersheim ein, um an acht Abenden über die eigene Beziehung zu Gott nachzudenken.

Machen Sie es sich doch selbst zum Weihnachtsgeschenk, sich diese acht Abende mit Gott zu gönnen.

(Anmeldeflyer zum dowonload siehe unten)


Geben Sie Gott eine Chance, ihr Herz zu berühren jenseits allen Weihnachtstrubels. Er freut sich auf Sie…

 

Ihr Pfarrer Roland Kelber

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Werbeflyer Spur 8 Heidenheim 2017.pdf)Spur 8 Anmeldeflyer[ ]
Okt
02
2016
Geschrieben von Roland Kelber

Erster Virtueller Kirchentag in Bayern

Lutherische Kirchen auf vier Erdteilen veranstalten ersten Virtuellen Weltkirchentag.

Am Samstag, 8. Oktober findet der erste Virtuelle Kirchentag statt –

ausgerichtet von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit ihren weltweiten Partnerkirchen. Die Kirchen aus Malaysia, Papua-Neuguinea, Ungarn, Tansania, Liberia, Brasilien und Bayern haben dazu ein Programm zusammengestellt, das auf zwölf Zeitzonen ausgerichtet ist.

„Wir wollen uns über das Internet miteinander austauschen, auch Gottesdienst feiern, voneinander lernen, uns begegnen", so der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in seiner Online-Einladung. „Es ist ein Experiment. Aber ich glaube, es ist wert, dass wir es probieren."

Ohne Flug- oder Reisekosten kann jeder mitmachen via Internet unter www.churchfestival.org/de. Zwischen 10 und 21 Uhr können die Teilnehmenden die gesamte Veranstaltung oder Teile davon mit allen internetfähigen Geräten verfolgen. Die einzelnen Inhalte sind durchgängig in Deutsch, Englisch und Portugiesisch verfügbar. Wie das genau funktioniert, ist auf der Webseite und in einem Einführungsvideo unter http://churchfestival.org/de/training/ erklärt.

Okt
02
2016
Geschrieben von Roland Kelber

      

„Ein feste Burg ist unser Gott“

So hat es Martin Luther 1521 auf der Wartburg erlebt, die auf dem Titelbild des Gemeindebriefs zu sehen ist.

Auf diese Burg im Thüringer Wald bei Eisenach war Luther zu seinem eigenen Schutz von Kurfürst Friedrich dem Weisen entführt worden. Dort verbrachte er ein knappes Jahr unter dem Decknamen „Junker Jörg“ und übersetzte mit einem Team die Bibel in die deutsche Sprache. Der damals 38jährige hatte zuvor mit seinen Thesen den Zorn des  Kaisers und des Papstes erregt und musste so um sein Leben fürchten.

Luther hatte also sehr berechtigte Ängste und Sorgen.

Die Erfahrung, dass Gott ihn in all diesen Bedrohungen beschützt hat, ist sicher in dieses Lied eingeflossen. Wie schon die Psalmbeter der Bibel konnte er so sein Vertrauen in Gott als seine „feste Burg“ ausdrücken.

Ängste z.B. vor einer Pestepidemie oder vor einer Bedrohung durch die Türken bewegten zur Zeit Luthers viele Menschen.

Auch heute haben in unserem Land viele Menschen Sorgen und Ängste, obwohl wir in einem der sichersten und wohlhabendsten Länder der Welt leben. Manche Ängste sind berechtigt, andere eher irrational oder durch die Medienberichte übertrieben.

Angst, dass unser Wohlstand abnehmen könnte, Angst vor Fremden, Angst, in der Leistungsgesellschaft nicht mehr mithalten zu können.

Wie steht es angesichts meiner persönlichen Ängste mit meinem Vertrauen zu Gott, als meiner festen Burg ?

Könnte ich wie Luther singen: „Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: Lass fahren dahin, sie haben´s kein Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben.“ ?

Eine steile Aussage dieser Vers und Herausforderung für unseren Glauben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich wie Luther mit ihren Ängsten zu Gott flüchten können als Ihre feste Burg.


Ihr Pfarrer Roland Kelber

Jul
02
2016
Geschrieben von Roland Kelber

Tagesfahrt  zur Sonderausstellung  „Luther und die Hexen“

 

nach Rothenburg  am  Mittwoch, 17.August

 

Abfahrt: 7.45 Hüssingen Dorfplatz/7.50 Hechlingen Alte Sparkasse/7.55 Degersheim Dorfplatz

Rückkunft: gegen 16.30 Uhr

Kosten: 20 Euro ( Busfahrt, Eintritt, Führung)  

Programm:

10 Uhr  Führung und Ausstellungsbesuch Kriminalmuseum

12 Uhr  Gelegenheit zum Mittagessen im „Ochsen“

13.30 Uhr  Zeit in der Altstadt Rothenburg , Jakobskirche

15 Uhr  Rückfahrt

Anmeldung: telefonisch im Pfarramt Hechlingen

Anmeldeschluß: 11.August  ( die Fahrt kommt ab 30 Personen zustande)

Veranstalter: Pfarreien Hechlingen und Heidenheim

Bitte beachten: Busse dürfen nicht in die Altstadt fahren, deshalb müssen Sie sich auf  einige hundert Meter Fußweg einstellen.

Als eines der prominentesten Kinder seiner Zeit

äußerte sich Luther zu vielen Themen, auch zur

grassierenden Hexenangst. Sollte man dem

vermeintlichen Hexenwerk keine Beachtung

schenken oder ihm mit aller Schärfe der Justiz

entgegentreten?

Von Mai 2016 bis Ende 2018 widmet sich das Kriminalmuseum

in einer großen Sonderausstellung der Geschichte

des Hexenglaubens und Hexereidelikts - von

den frühen Anfängen bis zum Ende der großen Hexenverfolgungen im 17. Jahrhundert. Ein besonderer Fokus

liegt auf der Person Martin Luther und seinen Stellungnahmen

für und wider den Hexenglauben. Überdies

beleuchtet die Ausstellung auch die Reformation und

die Hexenverfolgungen in Franken und Rothenburg.

Aktuelle Termine
Keine Termine
Tageslosung
Samstag, 18. November 2017
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
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